Niagarafälle

Am Samstag, dem 7. Oktober bin ich mit ein paar anderen Leuten zu den Niagarafällen gefahren.
Wir hatten die Tour bei Tours4fun gebucht, da sie sich eigentlich echt gut angehört hatte.
Samstagmorgen haben Hannah, Alica, Irene und ich also den Zug um kurz vor 6 Richtung Grand Central genommen, damit wir pünktlich am Treffpunkt ankommen. An der Grand Central angekommen, haben wir uns mit Bine, Alicas Freundin, getroffen und haben dann die Subway Richtung Chinatown genommen. Wegen irgendwelchen Bauarbeiten hat die Bahn aber nicht an der Canal Street in angehalten, sodass wir noch weiter fahren mussten. Da wir morgens zu faul zum laufen waren, da es doch noch ein gutes Stück gewesen wäre, haben wir uns eine Uber geholt.
In Chinatown angekommen, haben wir uns mit Adriana getroffen und waren somit endlich vollzählig, haben aber schnell festgestellt, dass außer uns sonst nur Asiaten diese Tour mitmachen.
Der Tourguide und Busfahrer haben sich auch noch vorgestellt und dann ging die Fahrt endlich los. Unser erster Stopp war in New Jersey um noch ein paar mehr Menschen einzusammeln. Zu diesem Zeitpunkt waren wir dann doch schon etwas genervt von unserem Tourguide, der nicht sehr gut Englisch gesprochen hat und alles auch noch ins chinesische übersetzt hat.
Wir haben alle 2-3 Stunden eine kleine Pause gemacht und da uns gesagt wurde, dass wir bitte immer pünktlich wieder am Bus sein sollen, sind wir Deutschen auch immer sehr pünktlich wieder da gewesen, was aber nicht auf alle anderen Menschen und auch nicht auf den Busfahrer zutraf.
Nachmittags sind wir zu den Thousand Islands gefahren, wo man eine Bootstour mitmachen konnte, welche wir aber nicht gebucht haben. Wir sind stattdessen ein wenig durch den Ort gegangen und haben uns noch mit Kaffee versorgt, da wir total fertig waren.
Nach einer Stunde haben wir uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht, welches ca. 20 Minuten von den Niagarafällen entfernt war.
Wir hätten für 25 Dollar noch die Tour zu den Fällen buchen können um eine Lichtshow zu sehen, da wir aber wussten, dass man für diese eigentlich nichts bezahlen muss, haben wir uns wieder eine Uber bestellt, sodass jeder nur 10 Dollar bezahlt hat.
Als wir dann an den Niagarafällen waren, sind wir auch noch zur Rainbowbridge gegangen, über die man nach Kanada kommt. Blöd war nur, dass 4 von uns keinen Reisepass dabei hatten und Bine und ich hatten unsere im Hotel gelassen.
Als wir wieder ins Hotel gefahren sind, hatten wir auch schon halb 2 oder so und wir wollten um 6 Uhr wieder aufstehen, da wir um 7:10 schon wieder im Bus sein sollten.
Als erstes sind wir dann zu Fort Niagara gefahren, wo wir aber nicht mit reingegangen sind, weil uns der Eintritt einfach zu teuer war und haben stattdessen ein paar Spaßbilder gemacht.
Dann, ENDLICH, sind wir zu den Niagarafällen gefahren wo wir um 9:30 angekommen sind.
Um 10:30 haben wir dann die Maid of the Mist Tour mitgemacht, bei der man auf einem Boot an den Fällen vorbeifährt. Wir haben auch so schöne Regencapes bekommen und waren so sehr gut auf die Nässe vorbereitet.
Und ich muss sagen, es war echt beeindruckend und sehenswert!
Wieder an Land angekommen sind wir noch eine Treppe hoch gegangen und standen richtig nah an einem der Wasserfälle.
Schließlich sind wir dann hochgefahren um noch zu Mittag zu essen bevor es wieder losgehen sollte.
Unsere Pizzen waren um 12.20 fertig und der Bus kam um 12:30, sodass wir sie im Bus gegessen haben.
Nach einer sehr langen Busfahrt kamen wir dann um 9 in Chinatown an und ich war somit um 11 zu Hause.

Mein Fazit: Die Niagarafälle sollte man echt mal gesehen haben, da sie echt beeindruckend sind, allerdings soll die kanadische Seite viel schöner sein aber die haben wir nur vom Boot aus gesehen.
Außerdem sollte man versuchen irgendwie dahin zu kommen, aber Tours4fun kann ich jetzt nicht so wirklich empfehlen.
Maid of the Mist ist wirklich toll und eine gute Möglichkeit um wirklich die ganzen Fälle anzuschauen. Auch Cave of the Wind soll super sein, aber wir hatten leider keine Zeit das zu machen.
Und auch wenn die Busfahrt auf deutsch gesagt echt scheiße war, war es doch ziemlich lustig mit den Mädels und wir hatten richtig viel Spaß!

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Tagesausflug nach PHILLY

Guten Morgen, ihr Lieben (ja, hier ist es NOCH Morgens).
Am Mittwoch habe ich mich mit einem Au pair getroffen (Alica), die erst seit ca einer Woche hier ist.
Wir hatten dann Lust am Wochenende was zu machen, da ich ja von Mittwoch bis Sonntag frei habe, weil meine Gastfamilie in Florida bei Disneyworld ist.
Alica hatte Donnerstags auch frei und wir haben beschlossen, da dann etwas zu machen. Nach etwas überlegen, und der Nachricht einer Freundin, haben wir uns entschieden nach Philadelphia, Pennsylvania zu fahren. Wir haben bei Megabus direkt nach günstigen Fahrten gesucht und diese auch gebucht.
Philadelphia ist eine Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania. Mit 1.560.297 Einwohnern (Stand: 2014) ist sie die sechstgrößte Stadt der Vereinigten Staaten[1] und die größte des Bundesstaates Pennsylvania. An der Ostküste ist Philadelphia nach New York City die zweitgrößte Stadt. Die Stadt liegt am Delaware River im Zentrum der Metropolregion Delaware Valley.
In der Geschichte der USA ist Philadelphia eine der bedeutendsten Städte. Nach New York und vor Washington war sie 1790 bis 1800 Nationalhauptstadt und damals die größte Stadt der USA sowie nach London die zweitgrößte englischsprachige Stadt der Welt. In Philadelphia tagte der erste und teilweise auch der zweite Kontinentalkongress sowie der Verfassungskonvent von 1787, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde hier verkündet und die Verfassung beschlossen.
Philadelphia wird umgangssprachlich Philly oder City of Brotherly Love genannt, was von einer Übersetzung des griechischen Namens Philadelphia herrührt (φιλíα philia ‚Liebe‘ und ἀδελφός adelphos ‚Bruder, Bruderliebe‘).

Am Donnerstag hat mein Wecker um 3 Uhr geklingelt, da ich ja auch noch den Hund füttern und mit ihm rausmusste, bevor ich wegkonnte.
Um ca. 4:20 habe ich mich zu Fuß auf den Weg zur Bahnstation gemacht, was allerdings echt etwas gruselig war, da es natürlich noch total dunkel war und ich unter 2 Unterführungen durchmusste, wo man echt so gut wie nichts gesehen hat.
Außerdem gibt es an der Straße 2 Ampeln (aber keine für Fußgänger) und die Autos fahren dort relativ schnell ran, weswegen ich etwas Angst hatte.
Um 5 Uhr kam der Zug den wir nehmen mussten um pünktlich zu der Busstation in New York zu kommen. Wir sind dann also zur Grand Central gefahren und von dort mussten wir ungefähr 35-40 Minuten laufen um zu unserer Station zu kommen.
Dort angekommen standen wir in einer echt langen Schlange und der Bus hatte auch noch etwas Verspätung.
Um 6 Uhr ging es endlich los! Wir sind mit dem Bus raus aus New York und rein nach New Jersey und von dort dann nach Pennsylvania. Für diejenigen, die es nicht wissen, Philadelphia liegt richtig nah an der Grenze, weswegen wir nicht sehr lange fahren mussten, nur so ca. 2 Stunden.
In Philly angekommen haben wir überlegt, wo wir denn als erstes hinwollen und kurz darauf haben wir uns auf den Weg zu den berühmten Rocky Steps gemacht, die vor dem Philadelphia Museum of Arts sind.
Danach sind wir Richtung Stadtmitte gegangen und haben uns bei den Philadelphia Magic Gardens mit unserer Freundin Laura getroffen, die aber bis Freitag in Philly geblieben ist.
Die Magic Gardens bestehen eigentlich aus vielen Mosaikwänden und ist schon cool, aber wir mussten 10 Dollar Eintritt bezahlen und ich fand, dass es das Geld nicht unbedingt wert war.
Als wir damit fertig waren wollten wir zu dem LOVE-Sign, haben dann aber festgestellt, dass auf dem Platz momentan gearbeitet wird und das Schild deswegen nicht mehr dort ist und niemand weiß wo es gerade steht. Deswegen sind wir dann zu dem AMOR-Sign gegangen.
Daraufhin haben wir eine kleine Mittagspause gemacht und sind später auf des Observationdeck gegangen, von dem aus man einen Blick über die ganze Stadt hat.
Irgendwann sind wir dort wieder runter und haben uns in einen Park gesetzt und uns überlegt was wir denn noch machen können, weil wir nocch ca. 7 Stunden Zeit hatten bis unser Bus wieder gefahren ist.
Wir haben uns dann schließlich in einen Park gesetzt, weil unsere Beine doch etwas wehtaten.
Nach einer Stunde sind wir zu einer Markthalle gegangen, die echt groß war, aber dort sind wir nur rumgeschlendert um uns die Zeit zu vertreiben.
Dann sind wir dort wieder raus und sind etwas durch die Straßen gegangen, bis Laura wegmusste, da sie eine Stadtrundfahrt um 20 Uhr gebucht hatte.
Alica und ich haben uns auf den Weg zur Busstation gemacht und dann ging um 9 Uhr der Bus nach New York wo wir um 11 angekommen sind.
Um 12:10 sind wir mit dem Zug Richtung Heimat gefahren und ich war total müde weil ich ja mittlerweile seit 21 Stunden wach war.
In Hawthorne angekommen musste ich auch noch zu Fuß wieder nach Hause laufen, dabei habe ich Vanessa angerufen damit ich mich nicht ganz so grusele.
Aber insgesamt war es ein super Trip, auch wenn wir ruhig früher hätten nach Hause fahren können, da man dann doch nicht so viel in Philly machen kann.

 

Monatsupdate: 4 Monate!

Mittlerweile bin ich seit 4 Monaten hier in den USA.
Diesen Monat ist einiges passiert, denn ich war ja im Urlaub.
Es war wunderschön und beides waren Städte, die absolut sehenswert waren!
Außerdem hatten meine Kiddies kein Camp mehr als ich wiedergekommen bin, was heißt, dass ich meistens den ganzen Tag mit ihnen verbracht habe, was teilweise schon echt anstrengend war.
Ich habe mich hier mittlerweile gut eingelebt, aber ich finde es natürlich auch traurig nicht in Deutschland zu sein, wenn mein Onkel diesen Monat heiratet oder bei meiner Oma, die ja morgen Geburtstag hat.
Ende September hat auch meine große ihren 9. Geburtstag, an dem sie aber mit den Großeltern nach Florida fliegt und meine restliche Gastfamilie fliegt an dem Wochenende nach, nur ich komme nicht mit. Ich hatte dann schon überlegt, ob ich eventuell nach Boston fahre.
Was auch noch im vergangenen Monat passiert ist: Die Zwillinge sind 6 geworden, ich habe ein Wochenende bei Hannah übernachtet und ein Wochenende bei Jacqueline, die den Tag danach 19 geworden ist.
Ich bin dankbar für die Freunde, die ich in dieser Zeit gemacht habe und hoffe natürlich auf noch mehr!

Seattle

Am Freitag, dem 11. August sind Vanessa und ich mit zwei Freundinnen von Vanessa, Sarah und Leonie, abends nach Seattle geflogen.
Im Flugzeug saß ich erst nicht bei den anderen, aber meine Banknachbarin hat mit Vanessa Plätze getauscht.
Neben uns saß noch eine super süße ältere Frau, mit der wir uns lange unterhalten haben. Sie hat uns erzählt, was man in Seattle alles so machen kann, woraufhin sich auch ein jüngerer Mann, der vor uns saß, eingeschaltet hat, wodurch wir einige Plätze genannt bekommen haben.
Nach der Landung mussten wir dann erst mal zusehen, wie wir zu unserem Airbnb kommen, in dem wir dann gegen 12 Uhr Nachts auch endlich waren.
Dann hieß es noch: Auf zu Safeway, einkaufen! Dort sind wir ca. 15 Minuten lang hingelaufen und unsere Arme taten nachher weh von dem Tragen.
Samstags sind wir gegen 8 Uhr aufgebrochen Richtung Seattle. Dafür haben wir den Bus genommen, der nicht weit weg gehalten hat.
Wir sind in der Nähe des Pine Markets ausgestiegen, welcher sehr bekannt in Seattle ist. Dort findet man wirklich alles! Er ist außerdem direkt am Meer. Kurz darauf haben wir uns einen Kaffee bei dem ersten Starbucks ever geholt und sind damit an einen Aussichtspunkt beim Meer gegangen.
Danach haben wir die Bubblegumwall aufgesucht, was aber echt ekelhaft war!
Sarah und Leonie haben dann noch eine Hafenrundfahrt gemacht, auf die Vanessa und ich aber keine Lust hatten, weswegen wir ein bisschen durch die Stadt Richtung Space Needle gegangen sind.
Dort haben wir uns Tickets für den nächsten Tag geholt, weil für Samstags nur noch welche spät abends frei waren.
Etwas später sind wir zum Kerry Park gegangen, von dem aus man eine tolle Sicht auf die Skyline hat, der Weg war allerdings echt heftig, weil es in einem ziemlich steilen Winkel 30 Minuten lang bergauf ging.
Für den Weg haben wir uns aber auch erstmal ein super leckeres Eis gegönnt und in dem Eisladen haben sie auch die Eiswaffeln frisch hergestellt.
Sonntags sind wir zum Seattle Art Museum (=SAM) gegangen und wollten aber keine Tickets kaufen, da im Internet kein Preis gestanden hatte. Dann kam aber eine Frau zu uns, die uns 3 Karten gegeben hat, weil sie dort Mitglied ist. Deswegen mussten wir nur noch eine Karte kaufen und das Museum war schon cool.
Danach sind wir in eine Gallerie gegangen die mit Glas zu tun hatte und es war wirklich beeindruckend!
Weil wir daraufhin Hunger hatten sind wir zu einer nahgelegenen Pizzeria gegangen, bei der man die Pizza selbst belegen konnte.
Gegen 8 sind wir zur Space Needle und dann hochgefahren und der Zeitpunkt war super, weil es leicht am dämmern war. Man hatte von dort eine tolle Aussicht!
Direkt danach sind wir nochmal zum Kerry Park gefahren, weil wir die Aussicht von dort bei Nacht genießen wollten.
Am Montag früh sind wir um kurz nach 6 zum Flughafen aufgebrochen, da mein Flieger um 8:30 ging.
Gelandet bin ich gegen 8 Uhr abends und hatte bei der Landung einen tollen Blick auf New York!

San Francisco

Heute berichte ich von meinen beiden Reisen, die miteinander verknüpft waren, die Berichte werden aber für sich sein.
Am Freitag, dem 4. August bin ich morgens Richtung Flughafen aufgebrochen und bin gegen 16 Uhr Kalifornischer Zeit gelandet. Vanessa hat mich vom Flughafen in Oakland abgeholt und wir sind zu ihr nach Castro Valley gefahren.
Abends hat ihr Gastvater für alle gekocht und wir sind danach noch etwas in den Ortskern gefahren, wo es einige Geschäft gibt.
Samstags waren wir mit 4 weiteren Freundinnen von Vanessa ausreiten. Es war ein geführter Ausritt durch die Landschaft Kaliforniens. Es ging um halb 4 los und wir waren ca. 1 1/2 Stunden unterwegs. Später sind wir alle noch zu In&Out Burger gefahren, weil ich das ja auch mal ausprobieren musste, da es das bei uns nicht gibt.
Sonntags sind wir mit dem Zug nach San Francisco reingefahren. Als erstes sind wir durch Chinatown und Little Italy gegangen und danach runter zum Pier. Dort sind wir am Wasser entlang gelaufen bis zum Pier 39, bei dem auch die Seehunde sind.
Dort sind wir etwas an den Läden und Restaurants vorbeigeschlendert um zu einer Aussichtsplattform zu gelangen, von der aus man eine super Sicht auf Alcatraz hat.
Etwas später haben wir uns auf den Weg zur Golden Gate Bridge gemacht und gehofft, dass dort keine Wolken sind, denn Vanessa hatte sie noch nie ganz gesehen, es war immer bewölkt. Aber wir hatten Glück, die Sonne schien und keine Wolke war am Himmel. Wir sind dann über die Brücke gelaufen, nach Sausalito und später wieder zurück.
Als wir wieder auf der San Francisco Seite waren, hatten wir echt Hunger und sind Pizza essen gegangen.
Als wir damit fertig waren haben wir uns auf den Weg zur Bahnstation gemacht und sind durch das Hippie/Hipster-Viertel gekommen, was aber irgendwie echt cool aussah.
Montags sind wir dann noch einmal nach San Francisco rein und sind durch den Financial District gelaufen und haben uns dann auf den Weg zur bekannten Lombard Street gemacht, die super steil ist.
Mittags waren wir in einem deutschen Restaurant, in dem ich ein Wiener Schnitzel bestellt habe. Serviert wurde das mit Kartoffelpüree und Rotkohl. Also anders als ich es gewohnt bin. Außerdem hat der Rotkohl nicht so wirklich geschmeckt. Aber trotzdem war es gut, nochmal etwas deutsches gegessen zu haben, zumal das Schnitzel an sich echt richtig lecker war!
Den Rest der Woche haben wir uns eher entspannt und lagen im Whirlpool und auf den Liegen.
Aber alles in allem kann ich sagen, dass San Francisco richtig schön ist und ich jedem empfehlen kann, dort einmal hinzufliegen.

3 MONATE!

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich seit 3 Monaten hier in den USA bin und ich muss sagen, dass ich jeden Tag davon genossen habe!
Angefangen hat der Monat mit dem Geburtstag meines Gastvaters und ich habe super lange überlegt, was ich ihm denn schenken soll. Letztendlich ist es dann auf einen mitnehmbaren Kaffeebecher und eine Tüte KitKats hinausgelaufen. Ich war auch irgendwie die einzige, die ein richtiges Geschenk für ihn hatte.
6 Tage später hatte dann meine Gastmama Geburtstag und ist 40 geworden, wofür mein Gastvater eine Überraschungsfeier organisiert hat, die echt toll war!
Dann bin ich ja für eine Woche wieder nach Deutschland geflogen und obwohl es einen echt traurigen Anlass hatte, war es auch schön, meine Familie und Freunde wieder zutreffen, auch wenn manche keine Zeit hatten. Also ein Danke an die Leute, mit denen ich mich in der Zeit getroffen habe und die mich abgelenkt haben: Jonas, Consi, Franzi, Carla, Felix, Johanna usw.!
Nachdem ich dann auf dem Rückflug ziemlich in Panik geraten bin, weil ich dachte, ich verpasse meinen Anschlussflug in Birmingham, der aber letztendlich Verspätung hatte (worüber ich echt erleichtert war, denn ich hätte den normalen eher nicht geschafft) bin ich wieder gut in Amerika angekommen.
Den Donnerstag drauf ist endlich die Vanessa zu Besuch gekommen und wir hatten eine tolle Zeit!
Wir haben sie Nachts um 1 Uhr von der Bahnstation abgeholt und dann sofort wieder ins Bett gegangen.
Freitags sind wir ein bisschen durch die Gegend gefahren, während meine Kiddies im Camp waren und Nachmittags sind wir mit ihnen zusammen ins Freibad gegangen, da meine Gasteltern ja über das Wochenende in Las Vegas waren.
Samstags haben die Großeltern die Kinder abgeholt, weil Vanessa und ich ja Karten für das Musical „Avenue Q“ hatten. Wir sind dann schon morgens gegen 10 mit dem Zug gefahren und hatten ein wenig Zeit um durch New York zu laufen, bevor das Musical anfing.
Kurz noch etwas zu dem Musical: Es war sozusagen eine Puppenshow, aber richtig gut gemacht und die Schauspieler hatten ihre Mimik immer auf den Punkt genau so, wie die Puppen sie gehabt hätten.
Das Musical war super, wenn auch teilweise echt anstößig, aber wir mussten viel Lachen und haben auch eigentlich alles verstanden, von der Akustik her mal abgesehen.
Nach dem Musical sind wir noch ein wenig durch die Straßen gelaufen und am Broadway/Times Square war ein Markt mit leckerem Essen und Trinken (Die Limonade war der Hammer!)
Sonntags sind wir wieder nach New York reingefahren, aber diesmal mit Jacqueline und als wir dort waren, haben wir uns noch mit Adriana getroffen. Allerdings konnten wir nicht ganz so lange bleiben, da wir noch zum Abendessen verabredet waren.
Sonntagabend sind auch meine Gasteltern wieder nach Hause gekommen, worüber sich die Kinder natürlich richtig gefreut haben.
Montags sind Vanessa und ich in eine Mall, etwa 20 Minuten weg gefahren und sie war echt riesig! Mittags waren wir Chinesisch essen, die Kellnerin war aber super unfreundlich, sodass wir kein Trinkgeld gegeben haben, da sie uns auf eine Frage hin ziemlich angemotzt hat.
Dienstags ist Vanessa wieder nach San Francisco geflogen und sogar meine Kiddies waren traurig darüber.
Am Sonntag, also vorgestern habe ich meine Gastfamilie um 4 Uhr morgens zum Flughafen gefahren, da sie Urlaub in Florida machen.
Um 9 Uhr sind Eline und ich zu Hannah gefahren und von dort haben wir einen kleinen Roadtrip gemacht, der an der Küste Connecticuts entlang ging.
Als erstes waren wir in Westport, dann in Branford und letztendlich noch in Mystic.
Eigentlich wollten wir auch noch die Yale besichtigen, aber die ist anscheinend im Moment nicht für Besucher geöffnet. Der Tag war richtig schön und die Städte haben mir echt gut gefallen.
Gestern haben Hannah und ich uns auch endlich mal im Fitnessstudio angemeldet und haben auch abends direkt dort trainiert.
Jetzt heißt es, noch 9 more months to go! Aber ich weiß, dass die genauso toll werden, wie die vorherigen drei, denn diesen Monat, also eigentlich in 3 Tagen fliege ich schon nach Oakland zur Vanessa!

San Francisco & Seattle

Hi ihr Lieben, ja ihr habt richtig gelesen, ich fliege nach Kalifornien und Washington!
Am 4. August werde ich zu der lieben Vanessa nach San Francisco fliegen, wo ich dann eine Woche bleibe.
Anschließend fliegen wir am 11. August übers Wochenende mit einigen von Vanessas Freundinnen nach Seattle bis zum 14.
Am 14. fliegen wir dann wieder nach Hause.
Ich habe gerade meine Flüge gebucht und bin jetzt erstmal wieder ziemlich pleite, da ich ja 3 Flüge buchen musste.
Aber ich freue mich jetzt als erstes wenn Vanessa mich hier besuchen wird! Und eine Woche später fliege ich wieder zu ihr!
Jetzt heißt es sparen, sparen, sparen.

4. Juli – Independence Day

Der Feiertag fing eigentlich schon am Montag Abend mit Feuerwerken an. Wir sind dafür zu einem Damm gefahren, mussten aber fast 50 Minuten lang einen Parkplatz suchen und dann noch circa 1 Meile laufen, was aber auch in Ordnung war.
Das Feuerwerk fing um 9:15 an und ging bis 9:45 aber ich fand es jetzt nicht besonders toll.
Gestern, also am eigentlichen 4. Juli bin ich mit Jacqueline nach New York gefahren.
Dort angekommen sind wir als erstes zu Fuß in den Central Park gelaufen und sind ein bisschen da rumgelaufen.
Danach sind wir mit der Subway Richtung Chinatown / Little Italy gefahren um die bekannten „Flügelwände“ zu finden, wir haben aber leider die, die wir wollten nicht gefunden.
Nachdem wir dann ca. 1 – 1 1/2 Stunden da gesucht haben, sind wir zu einem kleinen italienischen Restaurant gegangen um dort Mittag zu essen und ich muss sagen, das Essen war bis jetzt das beste was ich hier hatte!
Als wir mit dem Essen fertig waren haben wir die Subway Richtung Brooklyn Bridge genommen um darüber zu laufen, da Jacqueline das noch nicht gemacht hatte.
Es war super voll, aber ich finde es ist immer wieder atemberaubend, da man so einen guten Blick auf die Skyline von Manhatten und von Brooklyn hat.
In Brooklyn angekommen sind wir nach Dumbo gelaufen, was ein Stadtteil von Brooklyn ist.
Kurz darauf haben wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt gemacht um uns etwas zum Abendessen zu kaufen.
Als es dann Zeit für das Feuerwerk wurde, sind wir zum Brooklyn Bridge Park gegangen und haben dort gewartet, weil wir dachten, dass das Feuerwerk über dem Hudson ist.
Um 9:30 ging es dann los, aber leider mitten in Manhatten, sodass wir alles nur sehr klein sehen konnten. Wir wollten eigentlich zur Brooklyn Bridge laufen, da man von da gewiss einen sehr guten Blick gehabt hätte, die wurde aber von der Polizei gesperrt, sodass man nicht hoch konnte.
Danach haben wir uns auf den Heimweg gemacht und mussten erst einmal eine Nahe Subwaystation finden, was gar nicht mal so leicht war. Das Navi hat uns dann mal in die komplett falsche Richtung gelotst und wir mussten warten bis ich mit meinem Handy wieder Netz hatte.
Dann wurde uns angezeigt, dass wir in die andere Richtung laufen müssten, sodass wir den kompletten Weg wieder zurück gehen konnten.
Als dann die Station kam, sind wir fast daran vorbeigelaufen, weil kein Schild oder sonstiges davor war.
Dort angekommen haben wir bestimmt 15 Minuten auf die Bahn gewartet mit der wir dann nach Manhatten gefahren sind. In Manhatten mussten wir noch umsteigen und saßen dann endlich in der 2. Bahn drinnen, als die Durchsage kam, dass es irgendein technisches Problem bei einer der Stationen gibt, weswegen wir nicht losfahren konnten. Wir standen letztendlich über 30 Minuten an dieser Station und haben den Zug, den wir eigentlich nehmen wollten natürlich nicht mehr bekommen und mussten den um 12:10 nehmen, sodass wir erst um 1 Uhr Nachts daheim waren.
Mein Schrittezähler hat gestern angezeigt, dass ich circa 21,5 km gelaufen bin, was einem Halbmarathon gleichkommt.

2 Monate in den USA!

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich schon seit genau 2 Monaten hier in den USA bin und ich muss sagen, die Zeit ist super schnell vergangen, denn ich habe das Gefühl erst seit wenigen Wochen hier zu sein.
Ich habe eine superliebe Gastfamilie, teilweise zwar chaotisch aber einfach liebenswert.
In diesem Monat habe eine neue Freundin gefunden, die auch aus Deutschland kommt: Jacqueline. Wir verstehen uns echt richtig gut und da sie nur ca. 8 Minuten von mir weg wohnt, können wir uns auch oft sehen.
Diesen Monat gab es wieder einige erste Male:
Das erste Mal…
… am Strand gewesen zu sein,
… richtig Sonnenbrand gehabt zu haben,
… ohne Navi zum Supermarkt fahren,
… ohne Navi zu Freunden finden,
… im Freibad gewesen zu sein,
… mit meiner Hostmom shoppen gewesen zu sein,
… alleine Bahn und Subway zu fahren ( auch wenn sich das nicht so spektakulär anhört, aber die Grand Central Station ist supergroß und man hat manchmal das Gefühl sich zu verlaufen),
… alleine durch New York zu laufen,
… meine Kiddies beim Camp abliefern,
… das Schauspieltalent meiner Großen sehen,
… Küsschen von meiner Kleinen bekommen,
… in der Cheesecake Factory gewesen zu sein.
Es gibt noch einiges mehr, aber ich denke das waren die wichtigsten.
Meine Gastfamilie hat auch nichts dagegen, wenn ich mal Abends was länger bei Freunden oder fast jedes Wochenende in New York bin, was allerdings echt aufs Geld geht.
Ich bin so dankbar überhaupt hier in Amerika sein zu dürfen und dann auch noch bei einer so süßen Familie! Also gaaanz lieben Dank an Jenn, Brian, Bridge, Brooke & Bri!!
Nächsten Monat kommt auch einiges: der vierte Juli rückt immer näher und Ende des Monats kommt mich die liebe Vanessa besuchen, worauf ich mich echt schon richtig freue!
Was auch super süß ist: Vanessas Gastfamilie schenkt uns beiden Karten für das Musical „Avenue Q“ und das, obwohl sie mich ja nicht einmal kennen! Dort gehen wir dann den Samstag Mittag/Nachmittag hin. Wer wissen möchte, was das für ein Musical ist: http://www.mtishows.com/avenue-q
So viel also zu meinem Monat und jetzt kann ich schon sagen 2/12: check!
Auf 10 weitere tolle Monate mit vielen Erlebnissen!

Coney Island

Letzten Sonntag bin ich mit Jacqueline, Adriana und Ina nach Coney Island in Brooklyn gefahren.
Für alle die nicht wissen was Coney Island genau ist: Coney Island ist eine Halbinsel am südlichsten Zipfel Brooklyns und liegt direkt an der Atlantikküste. Bekannt ist Coney Island besonders durch die Vergnügungsparks.
Doch dort gibt es natürlich auch Strände. Das Video zu dem Lied „Wünsch DIR was“ von den Toten Hosen wurde auch in Coney Island aufgenommen. Und auch in verschiedenen Filmen wie „Ein Chef zum verlieben“ oder „Men in Black 3“ geht es um Coney Island.
Morgens bin ich dann also zu Fuß zum Bahnhof gegangen und um die Uhrzeit (ca. 8:15) war es schon echt warm.
Ich bin dann allerdings viel zu früh angekommen, da ich dachte der Weg würde länger dauern.
Im Zug angekommen habe ich mich auf die Suche nach Jacqueline gemacht, die aber anscheinen ein Abteil weiter saß, wo ich aber nicht durchgehen konnte. Sie ist dann an der nächsten Station in mein Abteil umgestiegen, da sie uns etwas von Starbucks gekauft hatte.
Dann endlich an der Grand Central angekommen mussten wir auch schon direkt die Subway nehmen und nach einer Station in eine weitere umsteigen. Mit der sind wir dann durch ganz Brooklyn gefahren und es wurde an den kleinsten Stationen angehalten, sodass der komplette Weg mit Zug & Subway um die 2 Stunden gedauert hat.
Als wir in Coney Island angekommen sind, haben wir uns mit Adriana auf den Weg zum Strand gemacht.
Das Wetter war super und da wir um 11 da waren haben wir noch einen ziemlich guten Platz nah am Meer gefunden.
Als allererstes sind wir ins Meer gegangen, das allerdings eiskalt war!
Gegen Mittag kam dann noch Ina, eine Freundin von Adriana und wir haben uns etwas zu essen geholt.
Um halb 6 sind wir an der Promenade vorbeigegangen hin zu einem Steg von dem aus man eine echt gute Sicht auf Coney Island hat.
Danach haben wir uns alle wieder auf den Heimweg gemacht. Jacqueline und ich haben uns dann an der Grand Central noch etwas zu essen geholt und festgestellt, dass wir richtig heftigen Sonnenbrand bekommen haben. Ich glaube wirklich, dass das der schlimmste Sonnenbrand war, den ich je hatte.
Und immer wenn ich jetzt Leute sehe die ich kenne, höre ich immer „Oh, du hast aber viel Sonne abgekriegt!“ Ist allerdings langsam echt nicht mehr schön und lustig zu hören. Mittlerweile ist der meiste Sonnenbrand schon weg und ist in Bräune übergegangen, Gott sei Dank!
Ich hatte einen echt schönen Tag, aber ich denke das nächste Mal gehe ich an einen Strand der nicht so weit weg ist, zumal ich erfahren habe, dass in Rye, was ca. 20 Minuten weg ist, auch ein Strand ist.