Deutschland – Amerika

Auch wenn ich erst seit 3 Wochen hier in Amerika bin, die allerdings echt schnell vorbeigegangen sind, sind mir doch schon einige Unterschiede aufgefallen.

1. In Amerika gibt es keine Dörfer wie bei uns daheim sondern nur Städte
2. Es gibt total oft Parkways, eine Autobahnähnliche Straße auf der schwere Fahrzeuge verboten sind.
3. Für ein Deo kann man mal um die 7$ einrechnen
4. Die Geschäfte haben hier auch Sonntags offen
5. Man darf bei einer roten Ampel rechts abbiegen, es sei denn darüber ist ein Schild, welches erklärt, dass man das an dieser Ampel nicht darf
6. Fast überall wird mit Karte gezahlt. In meiner ersten Woche hier habe ich meinen Lohn in Bar bekommen und dann natürlich so bezahlt. Dabei wurde ich dann einige Male komisch angeguckt. Und manchmal kann man auch nur mit Karte zahlen.
7. Man ist gezwungen ein Trinkgeld von 20% zu bezahlen, auch wenn das nicht immer verdient ist.
8. Das Brot ist Tostbrot. Ich vermisse jetzt schon ein Vollkorn- oder Schwarzbrot!
9. Das Wasser aus der Leitung sollte man nicht trinken, da es sehr chlorhaltig schmeckt und auch nicht wirklich appetitlich riecht. Wir haben zum Glück einen Kühlschrank, der das Wasser filtert. Außerdem haben wir eine Filterkanne.
10. Oft haben die Kinder keine festen Zeiten, bei denen sie im Bett sein sollen auch wenn sie am Morgen total müde waren.
11. Popcorn gilt hier als gesund. Gut, es ist zwar auch nicht das typisch süße was wir Deutschen so kennen, sondern ziemlich salzig, was ich persönlich nicht wirklich lecker finde.
12. Die meisten Kinder haben total viele Aktivitäten nach der Schule. So kommt es dann auch schon mal, dass Hausaufgaben oder lernen vernachlässigt werden.
13. Generell sind, glaube ich, deutsche Eltern strenger in der Erziehung und lassen ihren Kindern nicht so viel durchgehen, wie es oftmals hier der Fall ist, denn sobald ein Kind anfängt zu „weinen“ geben die meisten Eltern hier nach.
14. Meine Gastkinder (5,5,8) kommen gegen 15:20 aus der Schule. Als ich in dem Alter war, ging die Schule bis 12!
15. Oftmals wird auch Abends einfach etwas bestellt oder in der Mikrowelle aufgewärmt, also so gar nicht das, was ich aus Deutschland kenne.
16. Das Autofahren, beziehungsweise die Autofahrer sind hier auch so eine Sache. Sobald man nicht direkt bei grün an der Ampel losfährt, oder auch nur mal aus versehen an der falschen Stelle den Blinker setzt, wird man sofort angehupt.
Beispiel: Ich habe letzte Woche Mittwoch Morgynne, das alte Au Pair, zum JFK Flughafen gefahren. Der Hinweg war auch noch super, aber dann ging es alleine an den Rückweg.
Nicht weit weg vom Flughafen stand ich an einer Ampel und musste kurz in mein Navi schauen, wann ich abbiegen muss oder wo genau der Stau ist. In der Zwischenzeit war es vielleicht seit 1 Sekunde grün und der Fahrer hinter mir hat sofort gehupt.
Dann stand ich ziemlich lange im Stau und die Autos haben währenddessen teilweise die Spuren wechseln müssen. Manche Autofahrer sind dann aber so intolerant und lassen sie nicht vor, sodass das Auto, dass die Spur wechseln möchte, die komplette andere behindert und tausendmal angehupt wird.
Oftmals werden auch die Blinker nicht benutzt beim Spur wechseln oder abbiegen, sodass man teilweise echt stark abbremsen muss um keinen Unfall zu bauen.
17. Außerdem schreien die Kinder einfach so oft, als ob sie noch nie etwas von einer normalen Lautstärke gehört hätten.
18. Man muss eigentlich so gut wie immer das Navi benutzen
19. Fast alle Autos hier sind Automatik
20. Die meisten Häuser sehen wirklich so aus wie man sie sich vorstellt
21. Beim Wäsche waschen wird alles zusammen in die Waschmaschine und anschließend in den Trockner geworfen. Also auch anders als zu Hause wo wir alles nach Farben sortieren und alles bis auf Handtücher auf die Wäscheleine hängen zum Trocknen.

Das waren jetzt mal ein paar Eindrücke aus meinen ersten Wochen hier. Gerade das mit dem Trinkgeld finde ich teilweise wirklich nicht in Ordnung.
Beispiel: Ich war mit ein paar Mädels in einem Restaurant in White Plains und haben die Bedienung nach einem Tisch für 5 Leute gefragt. Sie meinte daraufhin, dass wir so 15 Minuten warten müssten, was wir dann auch gemacht haben.
In der Zwischenzeit kamen noch mehr Leute, meist so 2 bis 3, die immer direkt zu einem Tisch gebracht wurden. Irgendwann nach ca. 25 Minuten wurde in der Nähe des Eingangs ein Tisch frei, an den man locker mit 5 Personen gepasst hätte. Aber nein, wir kamen schon wieder nicht dran, sondern eine 3- oder 4-Köpfige Familie. Wir waren mittlerweile echt genervt von der Situation als eine andere Bedienung kam und uns gefragt hat ob sie etwas für uns tun kann.
Wir haben ihr alles erzählt und sie meinte sofort: „Kommt mal mit, ich habe einen Tisch für euch“. Dieser Tisch war allerdings bei einem Ausgang und es war die ganze Zeit über kalt.
Außerdem war der Service jetzt auch nicht wirklich top und trotzdem musste jeder von uns 20% Trinkgeld geben!

Baby Brian’s Birthday

Heute waren wir auf der einjährigen Geburtstagsfeier des Neffen meiner Hostfamily.
Es waren echt richtig viele Leute da und ich kannte vielleicht, wenn es hochkommt, 12 Leute.
Manchmal ist es auch etwas verwirrend, weil in der Familie 5 Brians sind: Mein Hostdad, mein Hostchild, der Großvater, der Bruder meiner Hostmom und sein Sohn.
Ich muss sagen, dass ich bei einem einjährigen Geburtstag jetzt nicht mit so einer Feier gerechnet habe.
Es waren 100 Leute eingeladen und auch annähernd so viele da. Um ca. 14:30 gab es dann ein Buffet mit verschiedenen Sachen, wie Hotdogs, Pizza, Gemüse, Salat, Chicken Nuggets, verschiedene Nudeln und Sandwiches.
Nach dem Essen kamen dann zwei Animateure, die die Kinder unterhalten haben. Später hat sich dann eine von ihnen als Mickey Maus verkleidet, da es ein Mickey Maus Geburtstag sein sollte.
Ein Magier hat mit den Kindern verschiedene Sachen „gezaubert“ und die Kinder bespaßt.
Es gab auch noch ein Süßigkeitenbuffet, von dem die Kinder sich verschiedene Sachen in Tüten packen konnten.
Danach gab es noch ein Kuchen- bzw. Nachspeisenbuffet. Natürlich musste ich den Geburtstagskuchen probieren, von dem ich nach 2-3 Bissen allerdings schon genug hatte, da er wirklich ziemlich süß war und man eigentlich nicht wirklich viel geschmeckt hat.
Mich hat auch überrascht, dass so viele Leute Deutsche Vorfahren haben oder von Deutschland fasziniert sind.
Es kamen nämlich mehrere Leute zu mir und haben mir von ihren Deutschlandbesuchen oder Vorfahren erzählt, aber keiner von ihnen kann Deutsch sprechen.
Eine Freundin der Familie kommt praktisch aus Deutschland, aber da ihre Mutter sehr früh nach Amerika gezogen und dann verstorben ist, hat sie die Sprache nicht so sehr gelernt. Sie kann wohl einiges verstehen, aber nicht sprechen.
Wir sind dann gegen 17:30 wieder nach Hause gefahren und alle waren ziemlich fertig und K.O.

New York City

Gestern, also am Samstag, war ich mit zwei anderen Au pairs in New York City. Die eine kannte ich aus der Training School und wir haben beschlossen uns zu treffen, da sie in Staten Island wohnt. Die andere, auch eine Deutsche, habe ich erst hier kennengelernt, indem sie mir eine Mail geschrieben hat. Sie wohnt in Mount Kisco, also ca. 20 Minuten von mir weg. Wir haben uns dann gestern das erste Mal gesehen und uns sofort super verstanden. Sie kam aber erst etwas später dazu.
Als erstes haben wir uns von der Grand Central Station aus auf den Weg zum Rockefeller Center gemacht, den wir dann nach einigen Falschführungen vom Navi ungefähr 15 Minuten später gefunden haben.
Wir haben uns dann Tickets gekauft, 37$ pro Person, und sind hoch in den 67. Stock gefahren. Die Aussicht war der Wahnsinn und das Geld war es echt wert, denn man kann über ganz New York gucken!
Danach sind wir etwas durch die City gelaufen und haben uns am Times Square dann mit dem anderen Au pair getroffen.
Da es dann schon Mittag war hatten wir natürlich Hunger und haben ShakeSchack ausprobiert. Meine persönliche Meinung: lecker, aber für so einen kleinen Burger ziemlich teuer. Außerdem haben wir keinen Sitzplatz bekommen.
Wir haben überlegt was wir noch machen möchten und haben uns dann für die Brooklyn Bridge entschieden.
Vom Times Square aus haben wir die Subway zur Brooklyn Bridge genommen und sind dann darüber gelaufen. Das muss man echt mal gemacht haben, wenn man in New York ist.
Allerdings ist die Brücke wirklich ziemlich lang und nicht so kurz wie man immer denkt.
In Brooklyn angekommen wollten wir erst nach Williamsburg, haben uns dann aber dagegen entschieden, da wir so 40 Minuten hätten laufen müssen und uns die Füße schon ein wenig weh taten.
Letztendlich sind wir dann nach Brooklyn Heights gegangen und haben uns da an den Pier gesetzt mit Aussicht auf die Skyline von Manhatten.
Nach einiger Zeit haben wir uns dann wieder zu Fuß auf den Rückweg gemacht und haben dann ab der Brooklyn Bridge (Manhattener Seite) wieder die Subway genommen, diesmal aber zur Grand Central.
An der Grand Central haben sich unsere Wege dann wieder getrennt, denn das Au pair aus Staten Island musste natürlich in eine ganz andere Richtung und hat den Bus genommen.

New York hat etwas an sich, dass man immer wieder dorthin muss. Ich habe mich schon bei dem Ausflug in der Training School in New York verliebt, aber je mehr Zeit man dort verbringt, desto mehr Ecken sieht man und desto mehr liebt man diese Stadt.

 

New Home – Hawthorne, NY

Mein neues Zuhause liegt im Bundesstaat New York und heißt Hawthorne. Das ist eine Stadt im Bezirk von Westchester, dessen „Hauptstadt“ White Plains ist.
Die Stadt liegt nördlich von New York City und ist ca. 40 Minuten davon entfernt.
Das Klima ist dem in Deutschland sehr ähnlich, nur dass die Sommer teilweise heißer sein sollen.
Ich war am Wochenende in einem wunderschönen Park in der Nähe, dem Rockefeller State Park in Sleepy Hollow.  Begrenzt wurde er auf einer Seite vom Hudson River, der die beiden Bundesstaaten New York und New Jersey voneinander trennt.
Wenn man dann den Fluss entlang schaut, kann man die Wolkenkratzer von New York recht deutlich erkennen.
Etwa 10 Minuten entfernt liegt eine kleine Stadt namens Pleasentville, in der man auch einige Geschäfte und Cafés oder Starbucks, den wohl bekanntesten Treffpunkt von Au pairs, findet.
Hawthorne gehört zum Schuldistrikt von Mount Pleasant, wo die Kinder dann auch mit dem typisch gelben Schulbus hinfahren.
Die Häuser hier sehen so aus, wie man sie sich vorstellt und aus sämtlichen Filmen kennt und die Gegend ist sehr grün und nicht so trist wie in anderen Städten.

 

First Days in my Hostfamily

Ich bin jetzt seit 2 1/2 Tagen bei meiner Hostfamily und sie sind echt unfassbar süß und liebenswert!

Die Zwillinge gehen noch in den Kindergarten, der sich aber von deutschen deutlich unterscheidet und ihre Schwester in die Middleschool.

Sie haben einen Hund, der Lexy heißt und noch ein Welpe, somit also noch sehr verspielt ist.

Gestern waren wir im Kino und haben „Boss Baby“ geguckt, was die Kids natürlich toll fanden.

Heute stand Soccer auf dem Plan und das Wetter hat super mitgespielt, denn die Sonne scheint und es sind 19°C.

Ich muss mich allerdings noch an verschiedene Dinge gewöhnen, wie zum Beispiel °F, Mph, Dollars, Feet usw.

Au Pair Acadamy

Am 01. Mai 2017 bin ich mit Ayusa / AupairCare nach New Jersey geflogen um dort für insgesamt 4 Tage eine Trainingsschule für Au pairs zu besuchen.
Um 9:30 ging dann der Flieger ab Köln und ich war um 15:00 Ortszeit in New Jersey.
Sofort ging es ab ins Hotel, in dem schon einige andere Au pairs aus allen möglichen Ländern waren. Sie kamen aus Südafrika, Japan, Deutschland, Schweden, Dänemark, Türkei, Mexiko, Thailand, Brasilien, Australien und noch anderen Ländern von der ganzen Welt.
Direkt am ersten Tag habe ich dann einige der deutschen Au pairs dort kennengelernt und wir haben uns in den Tagen angefreundet.
Dienstags sind wir abends nach dem Training nach New York City gefahren und haben dort Plätze wie die Statue of Liberty, den Times Square und den Central Park besucht und ich kann nach einigen Stunden dort sagen, dass ich mich schon in diese Stadt verliebt habe!
Mittwochs gegen Abend sind einige in die Mall gefahren um ihren letzten „freien“ Tag richtig auszunutzen.
Am Donnerstag brachen dann alle auf zu ihren Hostfamilies, die über das ganze Land verteilt sind: San Francisco, California; Cumming, Georgia; North Dakota; Milwaukee, Illinois; New York und mehr.